Akzeptable Werbung

Diese Woche die Frage beim Webmasterfriday:

Was sollte ein Blogger tun, was nicht, insbesondere in Bezug auf Werbung.

Natürlich ist es absolut legitim, Werbung zu schalten, um etwas von seiner Arbeit zu haben.

“Vielleicht gibt es noch weitere absolute No-Gos, die Euch einfallen, wenn ihr über das Bloggen nachdenkt.”

Natürlich gibt es die. In erster Linie ähnliche Regeln wie die, auf die sich die Presse ausserhalb des Internets längst geeinigt hat, nicht dass mich das besonders interessiert, aber es ist großteils vernünftig und für das Internet wird man niemals in irgendeinem Bereich andere Regeln brauchen, als für den Offline-Bereich.  Es gibt keine qualitativen Unterschiede.

Das heißt, ich lasse es nicht so aussehen, als würde ich persönlich Dinge bewerben, welche mir nicht zusagen.

Ich wurde sogar einmal direkt per mail angeschrieben, jemand wollte Werbung haben – musste ich, obwohl es potentiell lukrativ hätte sein können, ablehnen, da, auch bei Trennung vom Content, ich den entsprechenden Bereich nicht bewerben möchte.

Desweiteren lehne ich Banner, in welchen Bewegung oder Audio vorhanden ist, ab. Oh, Popups und dergleichen natürlich sowieso.

Soetwas wird vermutlich von einer Mehrheit ohnehin geblockt.

Ich könnte überlegen, ob ich irgendwo unter dem ganzen Rest an der rechten Seite Adsense einbinden sollte, allerdings kann dabei m.E. auch grafische Werbung auftauchen, welche die oben genannten Kriteren erfüllen würde, solche reinen textbasierten Adsense-Anzeigen unter den restlichen Widgets dürfte dagegen eigentlich niemanden stören.

Hat jemand Meinungen dazu?

 

Hier die Stimmen der anderen:

 

  1. Mein Beitrag zu diesem Thema

    http://perfect-seo.de/blogartikel-links-verkaufen-ohne-diese-als-gekauft-auszuweisen.php

    dreht sich, ohne auf die Moral und Ethik Frage einzugehen, um die Gefahr das sogenannte Advertorials in Zukunft von Google erkannt und abgestraft werden.

    Ausserdem tun sich meines Wissens auch rechtliche Fragen auf.

    Muss Werbung nicht schon von Rchtswegen als Werbung gekennzeichnet werden?

    Grüße Lothar

  2. […] hat der Webmaster Friday diese Woche meinen Vorschlag aufgenommen, einmal über ethisch korrektes Bloggen zu schreiben. Mich freut es aus zwei Gründen, dass der […]

  3. […] z.B geschrieben weil ich dafür einen dofollow Link von der Startseite und der Blogroll des Blogs Webmasterfriday für eine Woche […]

  4. […] 18:26 Uhr und der Webmaster Friday ködert uns mit der Frage,„Ethik und Moral – was sollte ein Blogger – […]

  5. […] “Ethik und Moral – was sollte ein Blogger – Nicht!?“ […]

  6. […] Wenn wir uns auf diese Definition einigen, dann ist es natürlich moralisch vertretbar, dass man Links in Blogartikeln verkauft. Denn, wenn ich in der konkreten Situation bin ein paar PR 5 und PR 6 Blogs zu haben, dann wird natürlich von mir erwartet, dass ich Links verkaufe. […]

4 Gedanken zu “Akzeptable Werbung

  1. Pingback: Ethik und Moral | Henry SchmidHenry Schmid

  2. Pingback: Links verkaufen? Artikel verkaufen? Oder wie? – trommelschlumpf

  3. Das Wichtigste ist, kommerziell von privat zu trennen. Ob Links gekauft sind oder nicht ist dem Leser egal, aber rechtlich problematisch, wenn es sich um Werbung handelt. Und natürlich darf der Blogger mit seiner Arbeit auch Geld verdienen, warum nicht?

  4. Pingback: Moral eines Bloggers | Infopool für Webmaster und Blogger

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